Integrative Medizin – Weltkongress 2017 in Berlin

Pressemitteilung

Integrative Medizin – Weltkongress 2017 in Berlin – auch das Kinderkrankenhaus St. Marien aus Landshut war mit dabei

Berlin. Vom 3. bis 5. Mai fand der Weltkongress Integrative Medizin & Gesundheit 2017 (WCIMH 2017) in Berlin statt. Die Bedeutung der Integration von komplementären Heilmethoden innerhalb der Schulmedizin wächst immer mehr. So trafen sich über 800 Experten der Integrativmedizin aus 59 Ländern in der Hauptstadt.

Durchgeführt wurde der Kongress von der European Society of Integrative Medicine (ESIM) und der International Society for Complementary Medicine Research (ISCMR). Weitere Fachgesellschaften weltweit kooperierten bei dieser Veranstaltung.

Integrative Medizin ist als Integration wissenschaftlich positiv evaluierter naturheilkundlicher bzw. komplementärer Untersuchungs- und Behandlungskonzepte in die konventionelle Medizin definiert, wobei der Individualität bzw. der Ganzheit des Patienten und der empathischen Arzt-Patienten-Beziehung besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Das Kinderkrankenhaus St. Marien Landshut hat in den vergangen zwei Jahren integrativmedizinische Therapien erfolgreich in die akutmedizinische Versorgung integriert. Auf dem Kongress waren vier Beteiligte des Kinderkrankenhauses, Dr. Catharina Amarell, Dr. Annette Schönauer, Dr. Marion Eckert und Birgit Reisenberger vertreten. Mit dabei war auch der Leiter des Projekts, Prof. Gustav Dobos aus Essen sowie seine wissenschaftlicher Mitarbeiter Dennis Anheyer um unser modellhaftes Konzept im Rahmen einer 90 -minütigen Veranstaltung mit großem Erfolg präsentieren. In einem Krankenhaus der Akutversorgung ist das Projekt einmalig in ganz Europa. Dabei wurde das gesamte Konzept von den Anfängen der Konzepterarbeitung bis hin zur konkreten Umsetzung und sich daraus ergebenden Studien vorgestellt. Die Sitzplätze im Vortragssaal reichten dabei nicht für alle Zuhörer aus, die Vorträge wurden mit Begeisterung aufgenommen, die Rückmeldungen waren durchweg positiv.

Das Feedback einer Teilnehmerin war, dass es so eine erfolgreiche Umsetzung von integrativer Medizin in den letzten 15 Jahren nicht gegeben habe.

Im Anschluss an die Veranstaltung folgte eine angeregte Diskussion. Weitere Kooperationen und mögliche Zusammenarbeiten wurden dabei angeregt und eingeleitet, u.a. aus den Niederlanden, Brasilien und den USA.

Ziel ist es, die Versorgung der Patienten noch weiter zu verbessern.

Pressemitteilung Kinderkrankenhaus St. Marien gGmbH